Ein Blick in die Küche bei Chris von stadtpapa.de

"...unser Wasserhahn war doof gewählt"

Dieses Mal dürfen wir bei Chris von stadtpapa.de in die Küche schauen. Chris lebt in München, schreibt auf seinem Blog über das Leben als Familie und macht sich tatsächlich Hoffnungen, dass es mit älterem Kind leichter wird. berewink

Bei ihm ist der Blick in die Küche besonders spannend, denn diese wurde erst umgebaut und neu konzeptioniert. Was dabei herauskam, lest und seht ihr hier!

 

Lieber Chris, viele Personen leben in eurem Haushalt, und wer kocht bei euch hauptsächlich?

Bei uns sind drei Mäuler zu stopfen. Gekocht wird tatsächlich von beiden: Mama und Papa. Wobei die tollste Frau der Welt meist mehr kocht als ich, denn sie übernimmt die Werktage.

 

Wie groß ist eure Küche ungefähr, und ist die Größe ausreichend? Mit oder ohne Essplatz?

Wir haben keine Tür zwischen Küche und Essbereich. Die Größe weiß ich gar nicht genau. Ich schätze es sind so um die 6 Quadratmeter.

 

Habt ihr eure Küche von Vorbesitzern übernommen, selbst geplant oder planen lassen?

Wir mussten die Küche neu planen und einbauen. Damit könnte man durchaus sagen, dass das unsere erste wirklich eigene Küche ist.

Welches Design hat eure Küche, und welches hättet ihr gerne?

Die Fronten sind weiß. Welche Griffe wir haben kann ich gar nicht genau sagen. Standard IKEA Griffe eben. Das war uns nicht sonderlich wichtig. Wir sind eher Fanboys der funktionalen Fraktion. Natürlich hätten wir gerne eine Arbeitsplatte aus Stein gehabt, aber da wir zur Miete wohnen und nicht unser Leben lang in München oder dieser Wohnung bleiben werden, lohnte es sich für uns nicht in eine absolute Traumküche zu investieren. Das kommt später beresmile

 

Habt ihr einen zusätzlichen Lagerraum oder eine Speise zur Verfügung?

Nein, und das macht uns wirklich Probleme. Wir hatten zuvor einen Vorratsraum. Dort stand ein großes Regal. Platz genug für all unsere Vorräte. Diesmal müssen wir das irgendwie direkt in der Küche unterbekommen. Eine echte Herausforderung für uns, denn wir haben die wichtigsten Lebensmittel immer vorrätig. So geht uns am Wochenende nichts aus und wir haben immer genug im Haus um auch mal spontan für Freunde oder Familie zu kochen.

 

Was fehlt euch an eurer Küche, was würdet ihr euch wünschen oder bei der nächsten Küche anders gestalten?

Das Waschbecken würden wir anders machen. So ein eingelassenes Keramikbecken ist zwar super im Aussehen und auch total praktisch für’s Waschen von Salat. Aber es hat den Nachteil, dass der nasse Spüllappen immer auf der Arbeitsplatte liegt. Sonderlich toll ist das feuchte für unsere Holzarbeitsplatte nicht. Das mag ein paar Jahre gut gehen, aber irgendwann muss sie dann doch erneuert werden. Sonderlich gut geplant was das von uns nicht. Vielleicht wäre ein olles Metallbecken doch besser gewesen.

Auch unser Wasserhahn war doof gewählt. Hier würden wir heute eher einen mit ausziehbarem Schlauch holen. Mit so einem Standard-Hahn können nicht alle Ecken des Beckens erreicht werden. Aber den Hahn auszutauschen ist ja Gott sei Dank keine große Geschichte. Das steht noch auf unserer ToDo-Liste.

Welches eurer Geräte ist Top, welches ist Flop? Auf was in deiner Küche könntest du verzichten, oder gibt es vielleicht sogar einen absoluten Küchen-Fehlkauf?

Wir haben einen wunderbaren Kühlschrank von Siemens. Der ist riesig und bietet eine Kühl- und Gefrierkombination. Würden wir sofort jederzeit wieder kaufen. Die IKEA Geräte sind eher mittelmäßig, finden wir. Beim Geschirrspüler ist es recht egal. Der tut seinen Dienst und das reicht uns vollkommen aus. Wir brauchen dort keine Sonderlocken. Das Ceran-Feld ist soweit auch in Ordnung. Es hat ein paar nette Möglichkeiten zum Vergrößern der Kochfelder, sonst ist es aber nichts besonderes.

Etwas anders sieht es beim Backofen aus. Was mich daran stört ist die dämliche Uhr, die nicht abschaltbar ist. Dazu hat sie noch eine Hintergrundbeleuchtung. Die kann zwar gedimmt werden, aber ist nicht vollständig abschaltbar. Halte ich für vollkommen unnötigen Stromverbrauch. Ich hätte es lieber gehabt, wenn IKEA mir als Kunde die Wahl überlassen hätte, ob ich eine Uhr haben möchte oder nicht. In der Küche brauche ich definitiv keine so kleine Uhr. Und schon gleich dreimal keine mit eingebauter Hintergrundbeleuchtung, die nicht einmal abschaltbar ist. Neben diesem Manko nervt mich die Uhr noch in einer weiteren Weise. IKEA zwingt mich eine Zeit einzustellen, wenn ich den Ofen anschalten möchte. 200 Grad, bei 20 Minuten und solche Späße. Ist okay, kann ich mit leben. Was mich aber in den Wahnsinn treibt, ist die Tatsache, dass ich diese 20 Minuten eingebe und dann explizit nochmal bestätigen muss, dass ich bis exakt 19:31 Uhr braten möchte. Die Uhrzeit ist mir aber leider vollkommen egal und so bin ich gezwungen für jeden Mini-Schritt nochmal eine extra (und für mich eben unnötige) Einstellung zu tätigen. Long story short: Den Backofen würde ich ganz sicher nicht nochmal von IKEA kaufen.

Was mögt ihr an eurer Küche, was ist euer liebstes Küchenutensil?

Der riesige Vorratsschrank an der Seite und definitiv der Geschirrspüler. Wir haben über fünf Jahre von Hand gespült und freuen uns gerade unendlich über den Luxus, den uns dieses Maschinchen bietet.

Und nun sehen wir die fertige Küche: beresmile

 

Lieber Chris, ich danke dir für den (Ein-)Blick in eure neu gestaltete Küche und finde, sie ist sehr schön geworden!

Wie findet ihr das Ergebnis? Hinterlasst uns gerne einen Kommentar!

 

 

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